Nach gefühlten 100 Jahren startet nächste Woche wieder die Bundesliga, der Ball rollt allerdings bekanntlich schon an diesem Wochenende im Pokal.
Mein Verein spielt sogar schon heute und ich hät‘s gerne gesehen...also zumindest irgendwann die Ausschnitte, kann ich dann erst morgen. Heute wird´s nur im Himmel übertragen, denn wo Petrus ist, da sitzt man wenigstens noch in der 1.Reihe. Kann sich eigentlich noch jemand erinnern, wann man diesen Spruch das letzte Mal von ARD und ZDF gehört hat?
Wird wohl nahezu zeitgleich verstummt sein, als die Bundesliga nicht mehr zuerst im Ersten sondern auf Premiere gesendet wurde. Und so ähnlich sich beide Worte auch sein mögen, so unterschiedlich steckt der Teufel im Detail und wohnt nebenbei bemerkt nicht im Himmel...
Man sah also irgendwann die Bundesliga nicht mehr im Ersten als Erster sondern auf Premiere in der ersten Reihe, dem Sender der so ähnlich hieß und irgendwie vom Namen her beim Fußball hielt, was er versprach.
Tja...bis die Bundeliga als Erster zu sehen nicht mehr reichte. Denn heutzutage muss es ja HD sein. Klingt zwar ähnlich wie 3-D, ist aber bei weitem nicht so cool. Die Endstufe kommt dann irgendwann in naher oder weit entfernter Zukunft mit Real 3-D, kurz R3D, womit sich auch erahnen lässt woher der kleine R2D2 seinen Namen her hat.
Ich hab seit letzter Woche übrigens gefühltes 3D zuhause. Da steht er nun - ein 46 Zoll Full HD Fernseher, 3 m von meinem Auge entfernt. Und ich freu mich schon tierisch auf den Doppelpass am Sonntagvormittag. Dann dreh ich den Glastisch ein wenig längst, stell mir mein Warsteiner auf die Glasplatte und dann bin ich Mittendrin statt nur dabei! Zwischendurch noch anrufen und Mails an die Redaktion verschicken und wenn ich Glück hab, dann hör ich mich aus den Boxen live zugeschaltet sprechen. Einmal Lattek sein, das ist fast wie Himmel auf Erden!
Nun - aber das wahre Sonnenlicht kommt demnächst durch den Himmel quer zwischen den Nebelschwaden aus England und erleuchtet die hiesigen Wohnzimmer.....also ich meine das wäre in etwa die Idee die die Mache da hatten, als sie das Ding umbenannt hatten. Ich hät‘s zumindest so vermarktet.
Denn, eins ist mal klar, ich stör mich eigentlich nicht so sehr an dem Preis. Der ist genauso angemessen wie die 90 Millionen für ´nen portugiesischen Ronaldo. Nein - was ich so richtig unverschämt finde, dass man einem Glauben machen will, man schaue Fußball wie im Himmel. Und das ist ein Trugschluss.
Denn im Himmel ist Fußball umsonst!
Und nicht nur das, man hat gleichzeitig alle Kanäle der Welt zur Verfügung, inklusiver einer Konferenzschaltung die ihres gleichen sucht. Und als ob das noch nicht genug wäre, man kann sich beim Gucken zwischendurch ein Live-Autogramm von Stan Libuda holen.
Wenn man dann genug von der runden Pille hat, dann dreht man sich Richtung Südost und schaut Kamelreiten live in Dubai in R2D2 oder wahlweise in 4D, wobei die 4.Dimension den Geruch darstellt, der in diesem Fall wirklich bis zum Himmel stinkt.
Gerüchteweise sieht man von dort aus auch hin und wieder diesen einen Christoph zwischen dem Bosporus und der linken Rheinseite durch die Wolken fliegen.
Den hab ich übrigens auf dem Hinflug in den Urlaub auch gesehen. Dachte ich zuerst noch an eine Sternschnuppe, war die weiße Linie Indiz genug...das war der heilige Christoph!
Ein eindeutiger Beweis seiner Flugkünste war auch sein heute schon legendäres Kicker-Interview von vor 2 Wochen. Wie er dann von der Liebe zur linken Rheinseite sinnierte und dass sie ihn sicherlich mit offenen Armen wieder empfangen werden.
Da war klar - der schwebt auf Wolke 7, zockt nebenbei Karten mit Stan und schaut Kamelreiten in RD...
...ach, wenn der Himmel auf Erden doch auch so schön wäre....
Freitag, 31. Juli 2009
Montag, 24. Dezember 2007
Bloß keinen Stress!
Ach ja - Weihnachten steht vor der Tür, ganz nah, laut Kalender haben wir schon Heiligabend oder sollte es zu dieser Uhrzeit eher Heiligmorgen heißen?
Und was gibt es schöneres als an einem so wundervollen Heiligmorgen um 8 Uhr im Supermarkt einzulaufen. Lauter netter Menschen, die wahrscheinlich genauso wie ich, nicht mehr schlafen konnten und sich gedacht haben "Mensch - der Käse ist alle. Ich hab ja gerade nichts zu tun, also fahr ich mal Käse kaufen...wird schon nicht so voll sein..."
Na zumindest hab ich mir das so gedacht. Denn wenn Weihnachten so dicht vor der Tür steht, dann hat man eigentlich schon alles zuhause. Aber irgendwie hab ich Käse vergessen....und ich liebe doch Käse...
Ich war dann also um kurz nach 8 im Parkhaus und es waren sogar noch drei Parkplätze frei - na geht doch. Oben im Supermarkt war es dann doch einen Ticken voller und ich dachte mir, wenn du schon mal hier bist, frag doch mal zuhause nach, ob die nicht auch was vergessen haben. Also kurz durchgeklingelt und Tatsache "Bring mal bitte Milch mit und Weinbrand...."
Oh ja, der Weinbrand ist wichtig. Bei uns ist es nämlich Tradition, dass bei der festlichen Zubereitung der Karpfen, diese Tradition auch mit einem klitzekleinen Schlückchen eines edlen Tropfens begossen wird.
Ich also in Null,Nix Käse unterm Arm, Milch und Weinbrand dazu und ab zur Kasse. Und dann stehst du dann da und wo sonst eine Kasse dir gar nicht erst die Wahl gibt, zu entscheiden wo man sich anstellen soll, so ist bei 12 geöffneten Kassen die Entscheidungsfindung gar nicht so einfach. Vor allem, da bei allen 12 Kassen pro Kasse in etwa - na sagen wir mal - 10 Leute anstanden.
Früher hätte mich das total gestresst und ich wäre hin und her gerissen und wäre womöglich von Kasse zu Kasse getingelt und rumgerechnet, wo und wie und überhaupt.
Aber ich habe letztens beschloßen: Ich laß mich nicht mehr stressen!
Nö nö - das muss nicht sein, das geht auf die Galle und so...laß mal. Ich muss viel ruhiger werden. Also einfach mal bei der erst besten stehengeblieben, auch wenn´s die längste war, egal - ich hab ja Zeit!
Und wenn man da so ne gefühlte halbe Stunde steht guckt man sich um und schaut, was die anderen alle so am Tag vor Weihnachten alles vergessen haben und ihr glaubt es nicht. Da ist kaum jemand dabei, der nur Käse, Milch und Schnaps unter Arm hat. Die hatten die Wagen gerammelt voll. Ich glaub im Mittel ist da keiner unter 100 € rausgegangen.
Muss schon ein scheiß Gefühl sein, wenn man Heiligmorgen aufwacht in den Kühlschrank guckt und merkt, dass der komplett leer ist "Schatz - wir haben Weihnachten vergessen, ab in den Supermarkt!!!"
Ich mein, ich vergess Käse, die Weihnachten - das ist schon eine Nummer härter.
Nun denn, nach gefühlten 60 Minuten war die gefühlte halbe Stunde rum und ich konnte zahlen. Alles gut überstanden, rechts rum, ab zum Parkhaus....du stehst auf der Rolltreppe, Autoschlüssel schon in der Hand....das Handy klingelt.....
"Wo bist du? Wir bräuchten noch O-Saft und vielleicht was Cola." - "Na ist doch kein Problem, ich bin zwar schon auf der Rolltreppe zum Parkhaus, aber ich kann auch wieder umdrehen, wenn ich schon mal in der Nähe bin....ist ja schön da...."
Also kurzerhand die wichtigen Dinge des ersten Einkaufs im Auto abgeladen, Drehung links und wieder rein da. Diesmal ohne Korb, geht auch mit Tragen die 4 Flaschen.
Man sollte meinen, es wäre leerer geworden in der Zwischenzeit von 5 Minuten, sind doch einige an der Kasse wieder raus. Aber ich gutgläubige und naive Seele hab wie in Trance die Schlange vorm Eingang übersehen....
Cola und Saft schnell geholt, auf dem Weg zur Kasse, da latsch ich doch glatt am Whiskeyregal vorbei....da hab ich mir gedacht "och Weinbrand, mag ich gar nicht, wenn du schon mal hier bist, dann hol doch mal was feines für die Tage..." und da hab ich zu so nem 12jährigen SingleMalt gegriffen.
An der Kasse einfach mal wieder angestellt, zwischendurch einer von diesen "ich schleich mich von hinten an den Schlangen vorbei zur Kasse"-Omas nen Bodycheck verpasst und mit einem "Tschuldigung, ich bin noch voll von gestern" wieder rausgeredet. Mit dem Whiskey in der Hand hat die mir das auch glatt abgekauft...
Nebenbei hab ich´s durch Einkauf Nr.2 auch geschaft näher an die 100 € Marke ranzukommen und das nur mit Käse und ähm....Getränken.
Tja - Einkauf Nr.3 gab´s dann nicht mehr - noch nicht, hat ja noch bis 14 Uhr auf der Laden. Aber ich hab´s relativ stressfrei überstanden, denn - ich stress mich ja nicht mehr.
Ach ja - bei uns ist es auch Tradition, dass man an Heiligmorgen, -mittag und bis in den Abend hinein nichts ißt, erst zum Abendmahl. Also liegt der Käse im Kühlschrank, ungeöffnet, bis nach Weihnachten, weil ich über die Tage auch gar nicht zuhause bin. Aber er liegt wenigstens da...
...und Hauptsache ist doch, ich hab Weihnachten nicht vergessen, wie die anderen...und die Traditionen übrigens auch nicht.
Was bleibt ist euch schöne und stressfreie Feiertage zu wünschen, macht das beste draus.
Frohes Fest!
Und was gibt es schöneres als an einem so wundervollen Heiligmorgen um 8 Uhr im Supermarkt einzulaufen. Lauter netter Menschen, die wahrscheinlich genauso wie ich, nicht mehr schlafen konnten und sich gedacht haben "Mensch - der Käse ist alle. Ich hab ja gerade nichts zu tun, also fahr ich mal Käse kaufen...wird schon nicht so voll sein..."
Na zumindest hab ich mir das so gedacht. Denn wenn Weihnachten so dicht vor der Tür steht, dann hat man eigentlich schon alles zuhause. Aber irgendwie hab ich Käse vergessen....und ich liebe doch Käse...
Ich war dann also um kurz nach 8 im Parkhaus und es waren sogar noch drei Parkplätze frei - na geht doch. Oben im Supermarkt war es dann doch einen Ticken voller und ich dachte mir, wenn du schon mal hier bist, frag doch mal zuhause nach, ob die nicht auch was vergessen haben. Also kurz durchgeklingelt und Tatsache "Bring mal bitte Milch mit und Weinbrand...."
Oh ja, der Weinbrand ist wichtig. Bei uns ist es nämlich Tradition, dass bei der festlichen Zubereitung der Karpfen, diese Tradition auch mit einem klitzekleinen Schlückchen eines edlen Tropfens begossen wird.
Ich also in Null,Nix Käse unterm Arm, Milch und Weinbrand dazu und ab zur Kasse. Und dann stehst du dann da und wo sonst eine Kasse dir gar nicht erst die Wahl gibt, zu entscheiden wo man sich anstellen soll, so ist bei 12 geöffneten Kassen die Entscheidungsfindung gar nicht so einfach. Vor allem, da bei allen 12 Kassen pro Kasse in etwa - na sagen wir mal - 10 Leute anstanden.
Früher hätte mich das total gestresst und ich wäre hin und her gerissen und wäre womöglich von Kasse zu Kasse getingelt und rumgerechnet, wo und wie und überhaupt.
Aber ich habe letztens beschloßen: Ich laß mich nicht mehr stressen!
Nö nö - das muss nicht sein, das geht auf die Galle und so...laß mal. Ich muss viel ruhiger werden. Also einfach mal bei der erst besten stehengeblieben, auch wenn´s die längste war, egal - ich hab ja Zeit!
Und wenn man da so ne gefühlte halbe Stunde steht guckt man sich um und schaut, was die anderen alle so am Tag vor Weihnachten alles vergessen haben und ihr glaubt es nicht. Da ist kaum jemand dabei, der nur Käse, Milch und Schnaps unter Arm hat. Die hatten die Wagen gerammelt voll. Ich glaub im Mittel ist da keiner unter 100 € rausgegangen.
Muss schon ein scheiß Gefühl sein, wenn man Heiligmorgen aufwacht in den Kühlschrank guckt und merkt, dass der komplett leer ist "Schatz - wir haben Weihnachten vergessen, ab in den Supermarkt!!!"
Ich mein, ich vergess Käse, die Weihnachten - das ist schon eine Nummer härter.
Nun denn, nach gefühlten 60 Minuten war die gefühlte halbe Stunde rum und ich konnte zahlen. Alles gut überstanden, rechts rum, ab zum Parkhaus....du stehst auf der Rolltreppe, Autoschlüssel schon in der Hand....das Handy klingelt.....
"Wo bist du? Wir bräuchten noch O-Saft und vielleicht was Cola." - "Na ist doch kein Problem, ich bin zwar schon auf der Rolltreppe zum Parkhaus, aber ich kann auch wieder umdrehen, wenn ich schon mal in der Nähe bin....ist ja schön da...."
Also kurzerhand die wichtigen Dinge des ersten Einkaufs im Auto abgeladen, Drehung links und wieder rein da. Diesmal ohne Korb, geht auch mit Tragen die 4 Flaschen.
Man sollte meinen, es wäre leerer geworden in der Zwischenzeit von 5 Minuten, sind doch einige an der Kasse wieder raus. Aber ich gutgläubige und naive Seele hab wie in Trance die Schlange vorm Eingang übersehen....
Cola und Saft schnell geholt, auf dem Weg zur Kasse, da latsch ich doch glatt am Whiskeyregal vorbei....da hab ich mir gedacht "och Weinbrand, mag ich gar nicht, wenn du schon mal hier bist, dann hol doch mal was feines für die Tage..." und da hab ich zu so nem 12jährigen SingleMalt gegriffen.
An der Kasse einfach mal wieder angestellt, zwischendurch einer von diesen "ich schleich mich von hinten an den Schlangen vorbei zur Kasse"-Omas nen Bodycheck verpasst und mit einem "Tschuldigung, ich bin noch voll von gestern" wieder rausgeredet. Mit dem Whiskey in der Hand hat die mir das auch glatt abgekauft...
Nebenbei hab ich´s durch Einkauf Nr.2 auch geschaft näher an die 100 € Marke ranzukommen und das nur mit Käse und ähm....Getränken.
Tja - Einkauf Nr.3 gab´s dann nicht mehr - noch nicht, hat ja noch bis 14 Uhr auf der Laden. Aber ich hab´s relativ stressfrei überstanden, denn - ich stress mich ja nicht mehr.
Ach ja - bei uns ist es auch Tradition, dass man an Heiligmorgen, -mittag und bis in den Abend hinein nichts ißt, erst zum Abendmahl. Also liegt der Käse im Kühlschrank, ungeöffnet, bis nach Weihnachten, weil ich über die Tage auch gar nicht zuhause bin. Aber er liegt wenigstens da...
...und Hauptsache ist doch, ich hab Weihnachten nicht vergessen, wie die anderen...und die Traditionen übrigens auch nicht.
Was bleibt ist euch schöne und stressfreie Feiertage zu wünschen, macht das beste draus.
Frohes Fest!
Sonntag, 2. Dezember 2007
Advent
Das etwas andere Adventsgedicht
Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt,
erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht Knecht Ruprecht vor der Tür.
Der Weihnachtmann der kommt nicht rein,
denn letztes Jahr war ich gemein.
Ich hab gesoffen, gelästert und gelogen,
hab meine Frau im Internet betrogen.
Ich war faul und politisch unkorrekt
und mein Meerschweinchen ist mir verreckt.
Ich hab mein Geld total verschwendet
und nie den Armen was gespendet.
Auch hab ich nie mein´n Müll getrennt
und in der Arbeit nur gepennt,
beim Fußball hab ich nur getreten
und ich hab´s auch nicht so mi´m Beten.
Meine Pflanzen, die hab ich nie gegossen,
dafür im Wald auf´s Wild geschossen.
Ich war hysterisch und schrie laut
und hab im Plus die Milch geklaut.
Drum krieg ich den Hintern jetzt verhau´n
und muß blöd aus der Wäsche schau´n.
Eines besseren laß ich mich nicht belehren,
drum wird der Knecht wohl wiederkehren.
Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt,
erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht Knecht Ruprecht vor der Tür.
Der Weihnachtmann der kommt nicht rein,
denn letztes Jahr war ich gemein.
Ich hab gesoffen, gelästert und gelogen,
hab meine Frau im Internet betrogen.
Ich war faul und politisch unkorrekt
und mein Meerschweinchen ist mir verreckt.
Ich hab mein Geld total verschwendet
und nie den Armen was gespendet.
Auch hab ich nie mein´n Müll getrennt
und in der Arbeit nur gepennt,
beim Fußball hab ich nur getreten
und ich hab´s auch nicht so mi´m Beten.
Meine Pflanzen, die hab ich nie gegossen,
dafür im Wald auf´s Wild geschossen.
Ich war hysterisch und schrie laut
und hab im Plus die Milch geklaut.
Drum krieg ich den Hintern jetzt verhau´n
und muß blöd aus der Wäsche schau´n.
Eines besseren laß ich mich nicht belehren,
drum wird der Knecht wohl wiederkehren.
Als ich dieses Adventsgedicht schrieb, war ISDN das Maß aller Dinge, wenn es um die Internetverbindung ging und so langsam wurden ISDN-Flatrates angeboten, DSL war noch in der Planungsphase. Es hingen also noch nicht Hintz und Kuntz stundenlang im Internet rum.
Unter diesem Gesichtspunkt ist folgende Zeile bemerkenswert:
"hab meine Frau im Internet betrogen"
Letztens wurde eine Statistik veröffentlicht, dass jede(r) Fünfte seine(n) Partner(in) per Mail/SMS oder Internet betrügt. Und ich war mir dieser Möglichkeiten schon vor Jahren bewußt! Genial oder?
Also - falls ihr noch nicht wisst, was ihr eurer/eurem Liebsten zu Weihnachten schenken sollt? Ein Keylogger wirkt Wunder und der Ausdruck persönlicher ICQ und Mailnachrichten unterm Weihnachtsbaum sorgt sicher auch bei euch für stimmungsvolle Feiertage...
Und mit diesem sehr besinnlichen Worten endet die Woche des jüngsten Gedichts.
In diesem Sinne, einen schönen ersten Advent...
Unter diesem Gesichtspunkt ist folgende Zeile bemerkenswert:
"hab meine Frau im Internet betrogen"
Letztens wurde eine Statistik veröffentlicht, dass jede(r) Fünfte seine(n) Partner(in) per Mail/SMS oder Internet betrügt. Und ich war mir dieser Möglichkeiten schon vor Jahren bewußt! Genial oder?
Also - falls ihr noch nicht wisst, was ihr eurer/eurem Liebsten zu Weihnachten schenken sollt? Ein Keylogger wirkt Wunder und der Ausdruck persönlicher ICQ und Mailnachrichten unterm Weihnachtsbaum sorgt sicher auch bei euch für stimmungsvolle Feiertage...
Und mit diesem sehr besinnlichen Worten endet die Woche des jüngsten Gedichts.
In diesem Sinne, einen schönen ersten Advent...
Freitag, 30. November 2007
So wie...
So wie...
So wie das Wasser bläulich schimmert,
so wie das Feuer rötlich glimmert,
so wie die Erde sanft sich dreht,
so wie der Wind die Luft durchweht,
so wie die Kinder herzhaft lachen,
so wie uns Tiere Freude machen,
so wie die Wälder blüh´n auf Erden,
so wie aus Knospen Blumen werden,
so wie die Sonne auf uns scheint,
so wie der Himmel manchmal weint,
so wie der Mond die Erd´ bewacht,
so wie der Tag verdrängt die Nacht,
so wie das Herz im Körper bebt,
so wie der Mensch die Welt belebt,
so wie die Zeit läuft Jahr für Jahr,
so bin ich immer für dich da.
So wie das Wasser bläulich schimmert,
so wie das Feuer rötlich glimmert,
so wie die Erde sanft sich dreht,
so wie der Wind die Luft durchweht,
so wie die Kinder herzhaft lachen,
so wie uns Tiere Freude machen,
so wie die Wälder blüh´n auf Erden,
so wie aus Knospen Blumen werden,
so wie die Sonne auf uns scheint,
so wie der Himmel manchmal weint,
so wie der Mond die Erd´ bewacht,
so wie der Tag verdrängt die Nacht,
so wie das Herz im Körper bebt,
so wie der Mensch die Welt belebt,
so wie die Zeit läuft Jahr für Jahr,
so bin ich immer für dich da.
Im Abitur waren meine LKs Deutsch und Geschichte. In Deutsch stand ich immer irgendwo bei einer 3, in Geschichte bei 2. Bis die Abiprüfung kam...und in Deutsch eine Gedichtsinterpretation anstand, auch noch ein Gedicht mit historischem Charakter. Als Note gab das dann ein Ausreichend.
Für jemanden ohne jegliches lyrisches Verständnis, und was anderes sagt die 4 auch gar nicht aus, ist mir "So wie..." eigentlich ganz gut gelungen. Ich frag mich bis heute, welche Eingebung ich da hatte...
In seiner Urfassung hieß die letzte Zeile übrigens "so sage ich, ich liebe dich" und mit dieser Fassung hab ich mit dem Gedicht sogar an einem Wettbewerb teilgenommen, wenn auch nichts dolles gewonnen, außer einer Veröffentlichung in einem Gedichtband mit tausenden von anderen Hobbydichtern und ihren Werken.
Die letzte Zeile hat mir jedoch nie wirklich gefallen, war dann doch einen Tick zu dick aufgetragen, also hab ich sie geändert.
Passt jetzt besser und eignet sich nicht nur, um seine herzallerliebste Frau/Freundin/Gattin/Alte dahinschmelzen zu sehen, sondern auch hervorragend als Gute-Nacht-Gedicht für seine Kinder, um bei seiner Frau/Freundin/Gattin/Alten Eindruck zu schinden oder irgendwas wieder gut zu machen...
Für jemanden ohne jegliches lyrisches Verständnis, und was anderes sagt die 4 auch gar nicht aus, ist mir "So wie..." eigentlich ganz gut gelungen. Ich frag mich bis heute, welche Eingebung ich da hatte...
In seiner Urfassung hieß die letzte Zeile übrigens "so sage ich, ich liebe dich" und mit dieser Fassung hab ich mit dem Gedicht sogar an einem Wettbewerb teilgenommen, wenn auch nichts dolles gewonnen, außer einer Veröffentlichung in einem Gedichtband mit tausenden von anderen Hobbydichtern und ihren Werken.
Die letzte Zeile hat mir jedoch nie wirklich gefallen, war dann doch einen Tick zu dick aufgetragen, also hab ich sie geändert.
Passt jetzt besser und eignet sich nicht nur, um seine herzallerliebste Frau/Freundin/Gattin/Alte dahinschmelzen zu sehen, sondern auch hervorragend als Gute-Nacht-Gedicht für seine Kinder, um bei seiner Frau/Freundin/Gattin/Alten Eindruck zu schinden oder irgendwas wieder gut zu machen...
Mittwoch, 28. November 2007
Nette Jungs bringen´s nicht...
Nette Jungs
Da gibt es diese eine Frau,
die kennst du überaus genau,
voll Sehnsucht schaust du sie dir an,
denn leider bist du nicht ihr Mann.
Du bist ihr wohl ein guter Freund,
hast aber von viel mehr geträumt,
denn in ihr Bett darfts du nicht rein
und das ist wahrlich sehr gemein.
Falls sie einmal Hilfe braucht,
bist du da und hilfst ihr auch,
sehr nett sorgst du dich um sie,
doch näher dran kommst du leider nie.
Ihr Freund ist nämlich auch noch da,
ein Macho und Choleriker.
Das Gegenteil von dir halt eben,
so ist das leider - dieses Leben.
Und die Moral von dem Gedicht,
nette Jungs - die bringen´s nicht!
Die Idee für das Gedicht kam mir durch einen Artikel, bei dem es um eben jenes Thema ging, dass man sich als netter Junge für eine Frau den Allerwertesten aufreisst (gibt´s sicher genauso in der anders-geschlechtlichen Richtung, aber ich schreib´s verständlicherweise aus meiner Sicht) und diese Frau sucht sich dann doch einen anderen Kerl, der oftmals ein ganz anderes Kaliber darstellt. Muss nicht unbedingt ein Choleriker sein, das reimte sich nur ganz gut, aber halt auf den ersten Blick auch kein Traummann sondern eher der potentielle Fremdgeher, Schläger, Prolet, weiß der Geier.
Ist schon witzig, wenn man so ein Gedicht verfasst und dann irgendwann selbst genau wie der beschriebene Nette handelt. Das kommt davon, wenn man sich die eigenen Sachen nicht selbst oft genug durchliest...
Aber wenn man älter wird, fällt dann auf, dass sehr wohl der eine oder andere dieser netten Jungs ein nettes Mädel abbekommt, weil das Gedicht im Grunde genommen "Nette doofe Jungs bringen´s nicht" heißen sollte...
Nun - im Nachhinein ändert man den Titel auch nicht, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und zwar nicht unbedingt, dass der Nette die Nette findet, sooo weit müssen die Erwartungen nun auch wieder nicht gehen. Es würde ja schon reichen, wenn er nicht doof bleibt...
Da gibt es diese eine Frau,
die kennst du überaus genau,
voll Sehnsucht schaust du sie dir an,
denn leider bist du nicht ihr Mann.
Du bist ihr wohl ein guter Freund,
hast aber von viel mehr geträumt,
denn in ihr Bett darfts du nicht rein
und das ist wahrlich sehr gemein.
Falls sie einmal Hilfe braucht,
bist du da und hilfst ihr auch,
sehr nett sorgst du dich um sie,
doch näher dran kommst du leider nie.
Ihr Freund ist nämlich auch noch da,
ein Macho und Choleriker.
Das Gegenteil von dir halt eben,
so ist das leider - dieses Leben.
Und die Moral von dem Gedicht,
nette Jungs - die bringen´s nicht!
Die Idee für das Gedicht kam mir durch einen Artikel, bei dem es um eben jenes Thema ging, dass man sich als netter Junge für eine Frau den Allerwertesten aufreisst (gibt´s sicher genauso in der anders-geschlechtlichen Richtung, aber ich schreib´s verständlicherweise aus meiner Sicht) und diese Frau sucht sich dann doch einen anderen Kerl, der oftmals ein ganz anderes Kaliber darstellt. Muss nicht unbedingt ein Choleriker sein, das reimte sich nur ganz gut, aber halt auf den ersten Blick auch kein Traummann sondern eher der potentielle Fremdgeher, Schläger, Prolet, weiß der Geier.
Ist schon witzig, wenn man so ein Gedicht verfasst und dann irgendwann selbst genau wie der beschriebene Nette handelt. Das kommt davon, wenn man sich die eigenen Sachen nicht selbst oft genug durchliest...
Aber wenn man älter wird, fällt dann auf, dass sehr wohl der eine oder andere dieser netten Jungs ein nettes Mädel abbekommt, weil das Gedicht im Grunde genommen "Nette doofe Jungs bringen´s nicht" heißen sollte...
Nun - im Nachhinein ändert man den Titel auch nicht, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und zwar nicht unbedingt, dass der Nette die Nette findet, sooo weit müssen die Erwartungen nun auch wieder nicht gehen. Es würde ja schon reichen, wenn er nicht doof bleibt...
Dienstag, 27. November 2007
Der Krawattenmann
Der Krawattenmann
Es gab da mal den Krawattenmann,
der hatte jeden Tag eine Krawatte an
und gab damit auch immer ordentlich an.
Eines Tages kam der Krawattenmann
auf einer Party ohne Krawatten an
sein Auftritt hat den Leuten nicht gut gefall´n.
Drum hab´n sie ihm einen Strick umgetan
und ihn an einem Baum aufgehang´n.
Dort baummelt nun der Krawattenmann
und hat seine letzte Krawatte an.
"Bei der Geschichte wird mir ganz bang,
ich werde nie eine Krawatte trag´n",
sagte der Nicht-Krawattenman
und ging von dannen...
Dieses Gedicht ist eigentlich recht bemerkenswert, aus dem einfachen Grund, weil ich es mir innerhalb von ca. 20 Minuten zusammen gereimt hab. Und das kam so:
Ich war auch dem Weg zur Arbeit und die Bahn hatte mal wieder Verspätung. Um mir die Zeit zu vertreiben, ging ich meinem liebsten Hobby nach, dem Grübeln. Und während ich da so stand und der Phantasie mal wieder freien Lauf ließ, kam mir der Gedanke, dass bald im Freudeskreis wieder einen Hochzeit anstand, diese mit der Besonderheit, dass sich das Brautpaar von mir gewünscht hatte, ein Gedicht für die beiden vorzutragen.
Nun - das Gedicht hatte ich schon (welches an dieser Stelle jedoch keiner Interpretation zum Opfer fällt), war aber seit jeher als notorischer Nicht-Krawattenträger bekannt. Und mir kamen Gedanken an all die Leute, die mir wieder die Ohren voll labern würden, das wäre ein Unding, Auftritt und keine Krawatte und so weiter und so fort.
Also dachte ich mir, wenn ich denn das eine geplannte Gedicht vortrage, wäre es doch ganz witzig, falls es zu einer Zugabe kommen sollte, ein kleines und feines, witziges Gedicht bezüglich Krawatten zum Besten zu geben, um somit von meinem Hals abzulenken.
Und voila, innerhalb von ca. 20 Minuten war die Bahn da und das Gedicht in meinem Schädel zur Fertigstellung gebracht. In der Bahn schnell niedergeschrieben, den einen oder anderen Satz korrigiert und fertig war die halbe Zugabe.
Keine Ahnung wie, aber es ging tatsächlich ganz flott. Naja, zuhause hab ich dann noch die eine oder andere Trockenübung aufs Laminat gelegt, bis es frei vortragbar war, aber das war nur der Feinschliff.
Das Gedicht selbst ist jedoch einfach nur eine sich reimende fiktive Geschichte, die nichts mit dem Grund meine Nicht-Krawattentragens zu tun hat.
Nö - ich denk mir einfach - keine Bindung, keine Krawatte. Eindeutig zweideutig, aber so steht es geschrieben...
Es gab da mal den Krawattenmann,
der hatte jeden Tag eine Krawatte an
und gab damit auch immer ordentlich an.
Eines Tages kam der Krawattenmann
auf einer Party ohne Krawatten an
sein Auftritt hat den Leuten nicht gut gefall´n.
Drum hab´n sie ihm einen Strick umgetan
und ihn an einem Baum aufgehang´n.
Dort baummelt nun der Krawattenmann
und hat seine letzte Krawatte an.
"Bei der Geschichte wird mir ganz bang,
ich werde nie eine Krawatte trag´n",
sagte der Nicht-Krawattenman
und ging von dannen...
Dieses Gedicht ist eigentlich recht bemerkenswert, aus dem einfachen Grund, weil ich es mir innerhalb von ca. 20 Minuten zusammen gereimt hab. Und das kam so:
Ich war auch dem Weg zur Arbeit und die Bahn hatte mal wieder Verspätung. Um mir die Zeit zu vertreiben, ging ich meinem liebsten Hobby nach, dem Grübeln. Und während ich da so stand und der Phantasie mal wieder freien Lauf ließ, kam mir der Gedanke, dass bald im Freudeskreis wieder einen Hochzeit anstand, diese mit der Besonderheit, dass sich das Brautpaar von mir gewünscht hatte, ein Gedicht für die beiden vorzutragen.
Nun - das Gedicht hatte ich schon (welches an dieser Stelle jedoch keiner Interpretation zum Opfer fällt), war aber seit jeher als notorischer Nicht-Krawattenträger bekannt. Und mir kamen Gedanken an all die Leute, die mir wieder die Ohren voll labern würden, das wäre ein Unding, Auftritt und keine Krawatte und so weiter und so fort.
Also dachte ich mir, wenn ich denn das eine geplannte Gedicht vortrage, wäre es doch ganz witzig, falls es zu einer Zugabe kommen sollte, ein kleines und feines, witziges Gedicht bezüglich Krawatten zum Besten zu geben, um somit von meinem Hals abzulenken.
Und voila, innerhalb von ca. 20 Minuten war die Bahn da und das Gedicht in meinem Schädel zur Fertigstellung gebracht. In der Bahn schnell niedergeschrieben, den einen oder anderen Satz korrigiert und fertig war die halbe Zugabe.
Keine Ahnung wie, aber es ging tatsächlich ganz flott. Naja, zuhause hab ich dann noch die eine oder andere Trockenübung aufs Laminat gelegt, bis es frei vortragbar war, aber das war nur der Feinschliff.
Das Gedicht selbst ist jedoch einfach nur eine sich reimende fiktive Geschichte, die nichts mit dem Grund meine Nicht-Krawattentragens zu tun hat.
Nö - ich denk mir einfach - keine Bindung, keine Krawatte. Eindeutig zweideutig, aber so steht es geschrieben...
Montag, 26. November 2007
Phantasie
Phantasie
Träume sind Schäume hört man sagen,
doch manchmal muss man welche wagen.
Sie bleiben die letzte Möglichkeit,
zu finden eine Wirklichkeit,
die man selbst doch immer wollte,
aber nie bekommen sollte.
Manch einer findet sie entbehrlich,
vielleicht sogar auch noch gefährlich,
denn sie vernebeln Geist und Sinn,
man gibt sich ihnen dennoch hin.
Wirklich real werden sie nie,
egal - genießt die Phantasie!
Träume sind Schäume hört man sagen,
doch manchmal muss man welche wagen.
Sie bleiben die letzte Möglichkeit,
zu finden eine Wirklichkeit,
die man selbst doch immer wollte,
aber nie bekommen sollte.
Manch einer findet sie entbehrlich,
vielleicht sogar auch noch gefährlich,
denn sie vernebeln Geist und Sinn,
man gibt sich ihnen dennoch hin.
Wirklich real werden sie nie,
egal - genießt die Phantasie!
Das mit der Phantasie ist so ´ne Sache. Einige Menschen haben gar keine, andere widerrum zuviel davon. Ich glaub ich gehöre da eher zur Sorte Nr.2. So oft, wie ich mich schon mal in meinen Gedanken verirre und denke, was sein könnte, wenn dies oder jenes passiert und dann kommt es doch wieder anders als man denkt.
Manchmal passiert es auch, dass man an Dinge denkt, die einen aufregen und das bekannte "reinsteigern" tritt ein. Einer der negative Aspekte der Phantasie, weil nach solchen Gedanken die Laune schlagartig am Boden ist.
Phantasie sorgt leider auch schon mal für die berühmt berüchtigten "Falschen Hoffnungen", denen man nur mit negativen Erfahrungen beikommen kann.
Aber kommen wir zu den postiven Dingen und zwar, dass bei genügend Phantasie nichts oder zumindest vieles nicht unmöglich erscheint und einen aus der Bahn werfen kann.
Zu guter letzt kann Phantasie beflügeln, einen Dinge sehen lassen, die nicht da sind, aber zumindest sein könnten und somit Hoffnung geben und Auftrieb nach etwas zu streben und womöglich seine Träume wahr werden zu lassen.
Ich mag das Gedicht, ich mag die Phantasie, ich träume gerne. Einige meiner Träume sind im Laufe der Jahre aus dem Ruder gelaufen und man muss sich bändigen, um nicht darin zu versinken und den Blick für die Realität zu verlieren. Aber wie schon gesagt, negative Erfahrungen holen einen immer wieder gern auf den Boden der Tatsachen zurück, so dass man seine Phantasie im Zaun hält.
Beflügeln kann sie dadurch immer noch und das ist gut so, sonst gäb´s das Gedicht ja nicht...
Manchmal passiert es auch, dass man an Dinge denkt, die einen aufregen und das bekannte "reinsteigern" tritt ein. Einer der negative Aspekte der Phantasie, weil nach solchen Gedanken die Laune schlagartig am Boden ist.
Phantasie sorgt leider auch schon mal für die berühmt berüchtigten "Falschen Hoffnungen", denen man nur mit negativen Erfahrungen beikommen kann.
Aber kommen wir zu den postiven Dingen und zwar, dass bei genügend Phantasie nichts oder zumindest vieles nicht unmöglich erscheint und einen aus der Bahn werfen kann.
Zu guter letzt kann Phantasie beflügeln, einen Dinge sehen lassen, die nicht da sind, aber zumindest sein könnten und somit Hoffnung geben und Auftrieb nach etwas zu streben und womöglich seine Träume wahr werden zu lassen.
Ich mag das Gedicht, ich mag die Phantasie, ich träume gerne. Einige meiner Träume sind im Laufe der Jahre aus dem Ruder gelaufen und man muss sich bändigen, um nicht darin zu versinken und den Blick für die Realität zu verlieren. Aber wie schon gesagt, negative Erfahrungen holen einen immer wieder gern auf den Boden der Tatsachen zurück, so dass man seine Phantasie im Zaun hält.
Beflügeln kann sie dadurch immer noch und das ist gut so, sonst gäb´s das Gedicht ja nicht...
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